Das Most­ge­wicht ver­rät bereits eini­ges über die zu erwar­ten­de Qua­li­tät des Weins. Gemes­sen wird es in Oechs­le. Dar­aus lässt sich der mög­li­che Alko­hol­ge­halt ablei­ten.

Das Most­ge­wicht kenn­zeich­net das Gewichts­ver­hält­nis von einem Liter Most zu einem Liter Was­ser bei 20 ° C, also die spe­zi­fi­sche Dich­te des Mos­tes. Beträgt das Gewichts­ver­hält­nis bei­spiels­wei­se 1,076, so han­delt es sich um einen Most von 76 Grad Oechs­le. Das Most­ge­wicht resul­tiert in ers­ter Linie aus dem Zucker­ge­halt. Dar­aus lässt sich der maxi­mal  mög­li­che Alko­hol­ge­halt ablei­ten.

Durch Most­kon­zen­tra­ti­on kann dem Most in klei­ne­rem Umfang Was­ser ent­zo­gen wer­den. Die ver­blei­ben­den Inhalts­stof­fe kon­zen­trie­ren sich und las­sen höher­wer­ti­ge Wei­ne zu. Aller­dings ist das Ver­fah­ren sehr teu­er und wird nur bei Spit­zen­wei­nen in Aus­le­se­qua­li­tät ein­ge­setzt.

Unter­schied­li­che Min­dest­most­ge­wich­te für ein­zel­ne Reb­sor­ten und Anbau­ge­bie­te geben nur einen Min­dest­stan­dard vor. Vie­le Win­zer set­zen betriebs­in­tern deut­lich höhe­re Stan­dards.

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